Der im Jahre 1968 geborene Dirigent fing an mit 6 Klavier zu spielen. Komponieren lernte er an dem Konservatorium Béla Bartók. Die Musikakademie in der Fachrichtung komponieren absolvierte er in der Klasse von Emil Petrovics, in der Fachrichtung Dirigent waren Ervin Lukács und Tamás Gál seine Meister.
1995 bekam er sein Diplom mit Auszeichnung. Noch im selben Jahr wurde er 2. Preisträger, und bekam auch den Publikumspreis an dem 8. Internationalen Dirigentenwettbewerb des Ungarischen Fernsehsenders.
1996 an dem in Spanien in Cadaques organisierten Dirigentenwettbewerb erhielt er den 2. Preis von der Jury. Beim Internationalen Dirigentenwettbewerb des portugiesischen Rundfunks wurde er zum besten Dirigenten gewählt. Seit 1995, ein Jahr lang, arbeitete er neben Tamás Vásáry. Zwischen 1996 und 1997 arbeitete er als Lehrdeputat an der Musikakademie. Als Dirigent arbeitete er mit fast allen Sinfonieorchestern des Landes zusammen. Ständig dirigiert er im Ungarischen Staatlichen Opernhaus.
Auf Anregung von Zoltán Kocsis wurde Zsolt Hamar 1997 zum ersten Ständigen Gastdirigenten des Nationalen Philharmonischen Orchesters ernannt.
Im September 1999 an dem 6. Internationalen Antonio Pedrotti Dirigentenwettbewerb in Trento wurde er wieder zum Sieger gewählt. Seine Erfolge im Ausland zeichnen sich durch Einladungen europäischer Konzertsäle aus. Er erhielt weitere Einladungen in die USA und in Japan. Bei den Salzburger Festspielen ist er als Assistent von Lorin Maazel tätig. Er dirigiert Verdis Rigoletto im Teatro Lincoln und in Cagliari. Im Herbst 2000 wird er zum Chefdirigenten und künstlerischen Direktor des Sinfonieorchesters Pécs ernannt. Seit Herbst 2001 ist er Dirigent des Ungarischen Staatlichen Opernhauses. Noch im selben Jahr bekam er den Ehrenposten „erster ständiger Gastdirigent des Orchestra di Padova e del Venetos.
Der Minister des Nationalen Kulturerbes ehrt die Arbeit von Zsolt Hamar im Jahre 2001 mit dem Liszt-Preis.
Zwischen 2004 und 2007 ist er als erster Dirigent des Orchestra di Padova e del Venetos tätig. Regelmäßig tritt er in Linz an der Spitze des Bruckner Orchesters, in Japan mit dem Philharmonischen Orchester von Japan, in Salzburg mit dem Mozarteum Orchester, in Basel, in Meran und in zahlreichen europäischen Musikzentren auf. Mit den Pannon Philharmonikern hat er die weimarer Originalversion (1893) von Gustav Mahler’s Sinfonie Nr. 1 aufgenommen, betreut von Hungaroton. Als Anerkennung seiner künstlerischen Tätigkeit erhielt er 2006 das Ritterkreuz des Verdienstordens der Ungarischen Republik.
2007 debütierte er im Züricher Opernhaus, eines der zehn berühmtesten Operhäuser der Welt.
Das Ziel des im Jahre 2003 erneuerten Instituts ist auf hohem Niveau stehende, interessante und innovative Produktionen klassischer Musik ins Leben zu rufen. Die Erneuerung der Institution bedeutete sowohl künstlerische, als auch strukturelle Innovation. Die künstlerische Erneuerung steht im Zusammenhang mit Zsolt Hamar, mit dem Liszt-Preis ausgezeichneten Dirigenten, mit dem musikalischen Direktor der Pannon Philharmoniker. Die Einführung des gründlichen, auf die einzelnen Stimmen aufgeteilte Probenplans, das mit zeitgenössischen Werken erweiterte Programm, kulturellen, gesellschaftlichen Ansprüchen entsprechende Programme und die Zusammenstellung von qualitativ hochwertigen Konzerten bewirkten die Erhöhung des fachlichen Niveaus. Während der 9 Jahre, als Zsolt Hamar bei den Pannon Philharmonikern als Musikdirektor tätig war, sind die Ansprüche auf höchstem Niveau gestiegen. Dies bietet eine stabile Basis für die Weiterentwicklung.
| Dirigent: Dániel Somogyi-Tóth |
|
Auftretende Gastkünstler: Lilla Polyák-Zsolt Homonnay |
| Dirigent: Tamás Vásáry |
|
Auftretende Gastkünstler: Zsuzsa Bazsinka - Sopran Savaria Sinfonieorchester |
| Dirigent: András Vass |
|
Auftretende Gastkünstler: Eszter Wierdl - Sopran Ákos Ács - Klarinette |
| Dirigent: Paweł Przytocki |
|
Auftretende Gastkünstler: Martin Michael Kofler - Flöte |
| Dirigent: Paweł Przytocki |
|
Auftretende Gastkünstler: Martin Michael Kofler - Flöte |