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Zoltán Peskó

"Ein Engel saß zu meinem Tisch" - Laufbahn von Zoltán Peskó

Peskó Zoltán Zoltán Peskó wurde 1937 in Budapest geboren. Das in einer bürgerlichen Familie aufgewachsenes Kind hat seine Studentenzeit in dem traditionsreiches "Budapester Lutheraner-Gymnasium" verbracht, das der Bahn vieler bedeutenden Künstler und Wissenschaftler gestartet hat.
1962 hat er sein Diplom an der Franz Liszt Musikakademie erworben. Zunächst arbeitete er als Dirigent und Komponist beim Ungarischen Nationaltheater. Er hat auch an der Hochschule für Theater und Film unterrichtet. Seine Erstlingsversuche wurden von Zoltán Kodály und Gyula Illyés selber mit Interesse verfolgt.

1964 verließ er Ungarn und setzte sein Studium in Italien und in der Schweiz fort, wo er unter Leitung renommierten Künstler lernen konnte. Mit seinem Fleiss, seiner Bereitschaft und gewinnender Individualität hat er die Anerkennung der besten Orchestern und Theater Europas erfochtet. In kurzer Zeit geriet er zum meistgefragten Dirigenten.

Komposition hat er von Goffredo Petrassi gelernt (zu den Schülern Petrassis zählte auch u. A. Ennio Morricone). Im Dirigieren hat er Kurse von Celibidache besucht (leitender Dirigent der Berliner, Münchener und Stuttgarter Philharmonie), und hat von Pierre Boulez (einer der eminentesten Persönlichkeit der Musikkunst im 20. Jahrhundert; Komponist, Dirigent, Lehrer, Schriftsteller und Forscher) und Franco Ferrara (ein Talent "Mozart des 20. Jahrhunderts" genannt, der schon mit 9 Meister der Geige, Klavier, Orgel und Komposition war, und mit 13 als Konzertmeister neben Bruno Walter und Toscanini arbeitete ) gelernt.

Zwischen 1966 und 1973 wirkte er an der Deutschen Staatsoper als Dirigent neben Lorin Maazel, und unterrichtete and der Hochschule für Musik. In 1970 hat er in der Mailänder Scala debütiert, zunächst hat er Opernvorstellungen und Konzerte im ganzen Welt dirigiert, an der Spitze von Orchestern wie das BBC Symphony Orchestra, das Royal Concertgebouw Orchestra von Amsterdam, und die Berliner Philharmoniker (die von sehr wenig ausländischen Dirigenten geleitet werden, zum Beispiel Haitink, Barenboim, Rattle, Ozawa, Harnoncourt, Muti, Carlos Kleiber, Mehta, Jansons, Wandt, und von ungarischen Dirigenten bisher nur Iván Fischer und Zoltán Peskó.)

In seinem Repertoire finden wir alles von der Renaissance bis zum Gegenwartsmusik. Im Jahre 1973 wurde er für Chefdirigent des Teatro Comunale in Bologna ernannt, dann übernahm er dieselbe Position am Teatro La Fenice in Venedig zwischen 1976 und 1977. Von 1978 bis 1983 leitete er das Orchester des Italienischen Rundfunks RAI in Mailand. Von 1996 bis 2000 hat er als Chefdirigent der Deutsche Oper am Rhein gearbeitet. Zwischen 2001-2005 war er Musikdirektor des Lissabonner Sao Carlos Opernhauses und Chefdirigent des Portugiesischen Symphonieorchesters.

Zoltán Peskó, Chefdirigent von weltberühmten Opernhäusern Europas und Gastdirigent bei vielen Symphonieorchestern der Welt hat immer darauf geachtet, um talentierte Landsmänner wie Éva Marton, Kolos Kovács, György Melis der musikalischen Europa zu präsentieren.

In den vergangenen Jahren hat er in Baden Baden, Berlin, Budapest, Bratislava, Köln, Lissabon, Teatro La Scala in Mailand, Rom, Venedig, Wien Modern und bei mehreren Musikfestivalen Konzerte dirigiert. Er hat zahlreiche Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen für CBS, Fonit-Cetra, Hungaroton, Sony, Supraphon und Wergo gemacht.

Seine internationale Karriere ist überwältigend: er hat weltweit in 18 Ländern insgesamt 64 Symphonieorchester dirigiert, darunter die führenden europäischen Orchester ohne Ausnahme (Berliner Philharmoniker, BBC Symphony Orchestra, London Philharmonic Orchestra, Münchener-, Stuttgarter-, Frankfurter Symphonieorchester, Orchestre National de la Radio France, Concertgebouw Orkest von Amsterdam, Leningrader- , Monte-Carlo- und Stockholm Philharmoniker, usw.), sowie das New York Philharmonic Orchestra. Als Operndirigent tritt er in 12 Ländern in Europa und der USA in 85 Opernhäuser auf.

Zoltán Peskó und Ungarn

Zoltán Peskó wurde als erste Mal in den 80-er Jahren auf den Antrag von János Ferencsik nach Ungarn zurückgerufen, als Nachfolger von Ferencsik für Leiter des Staatlichen Konzertorchesters, aber Peskó hielt es damals unvorstellbar. Im Jahre 2000, der damaliger Kulturminister Zoltán Rockenbauer hat ihn gebeten, sich für die Position des Chefdirektors der Ungarischen Staatsoper zu bewerben, aber er hat es nicht angenommen.
Den Vertrieb der ungarischen Kultur im Ausland betrachtete er immer als seine Pflicht. Deshalb übernimmt er den Auftrag in Bartók-Sommerseminare in Szombathely, und vorsteht im Vorführungen der Werke von György Kurtág. Er nimmt die Einladung ungarische Festivals und Orchester gerne an, und trat seit dem Anfang der 90-er Jahre mehrmals in Ungarn auf, zum letzten Mal hat er die Eröffnungsvorführung der 125. Jubiläumsfeier der Ungarischen Staatsoper dirigiert.
"Eine Produktion musikalisch hervorragend wie diese habe ich in der Staatsoper schon lange nicht gehört. Darüber hat Zoltán Peskó das Publikum schon mit der Ouvertüre überzeugt. Er ist als Dirigent in der größten Musiktheatern Europas (von Mailänder Scala, durch Deutsche Oper in Berlin bis Staatsoper in Wien) herzlich willkommen, und der in den 60-ern emigrierender Künstler ist wirklich ein einzigartiger Persönlichkeit (Ende der 90-er Jahren hat er es mit einer unvergesslichen Interpretation von Missa Solemnis, and der Musikakademie bewiesen)". (László Péterfi Nagy)

László Tihanyi (Komponist, Dirigent, und Stellvertretender Rektor an LFMU (200-2004), ab 2004 Universitätslehrer, Mitglied der Széchenyi Künstlerischen Akademie) hat mit den folgenden Wörtern zum 70. Geburtstag von Zoltán Peskó gratuliert:
"Der 70 Jahre alten Zoltán Peskó ist ein Künstler an der Spitze seiner Laufbahn. Seine Aktivität ist ununterbrochen, sein Interesse vielfältig, und hat viele Pläne und Aufgaben. Er erweitert sein Repertoire in allen Richtungen kontinuierlich, er passt gut auf Neuheiten auf, und hielt die Aufgaben des Vorführungs-Dirigenten genau so wichtig, wie in seiner Jugend. (Muzsika, 2007/50/2)
Seit Oktober 2009 ist Zoltán Peskó Musikdirektor und Chefdirigent der Pannon Philharmonie.

Folgende Konzerte:

Feb 14 19:00

Konzerte der Pannon Philharmoniker

Dirigent: Dániel Somogyi-Tóth

Auftretende Gastkünstler: Lilla Polyák-Zsolt Homonnay

Feb 18 15:00
Feb 18 16:30
Feb 23 19:30

Richard Strauss und die Savaria Sinfonieorchester

Dirigent: Tamás Vásáry

Auftretende Gastkünstler: Zsuzsa Bazsinka - Sopran Savaria Sinfonieorchester

Feb 26 19:00

Mozart Marathon

Dirigent: András Vass

Auftretende Gastkünstler: Eszter Wierdl - Sopran Ákos Ács - Klarinette

Mar 2 19:30

Abo-Pannon II.

Dirigent: Paweł Przytocki

Auftretende Gastkünstler: Martin Michael Kofler - Flöte

Mar 3 18:00

Maestro Przytocki

Dirigent: Paweł Przytocki

Auftretende Gastkünstler: Martin Michael Kofler - Flöte

Sponsoren, Kooperationspartner

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